Musikfirmen steigen bei last.fm ein

Spiegel Online berichtet, dass alle grossen Musikfirmen ihre Songs ab sofort auch über das grösste Online-Musiknetzwerk last.fm (ein Unternehmen der CBS) anbieten.

Es zeichnet sich also ein Paradigmenwechsel in der Musikindustrie ab, denn last.fm ist die erste Website, über die man kostenlos Zugriff auf die Musikkataloge der grossen Labels erhält.

Dreimal lassen sich die gewünschten Songs hören, danach erfolgt eine Aufforderung, den Titel als Download zu erwerben. Für die grossen Labels Emi, Warner, Universal und Sony/BMG hat die Präsentation von Songs in erster Linie also einen werblichen Charakter.

Last.fm wurde 2002 gegründet, um Menschen mit ähnlichem Musikgeschmack näher zu bringen. Mit Hilfe des so genannten Audio-Scrobblers werden Informationen von Musikstücken, die auf einem Computer gespielt werden, an die Plattform übermittelt. Dadurch werden die Hörgewohnheiten von tausenden von Benutzern gesammelt und anderen Benutzern zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise kann man beispielsweise Titel anhören, die sich am eigenen Musikgeschmack orientieren, die man jedoch noch nie zuvor gehört hat. Zudem können mit Hilfe von Widgets eigene Radiostationen erstellt und einfach in anderen Websites eingebunden werden. Nach eigenen Angaben zählt Last.fm in rund 200 Ländern mehr als 20 Millionen Nutzer.

Und hier geht es zu meinem last.fm Account: www.lastfm.de/user/beglinger/

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Michael Beglinger

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