Der Weg zum professionellen Webauftritt (4/4)

Abschliessend zu den ersten drei Posts dieser Serie zu Benutzerfreundlichkeit, Individualisierung und Service von professionellen Internetauftritten, wollen wir uns heute Punkt 4) widmen:

(4) Inhalte

Piktogramm: Verschiedene Icons symbolisieren unterschiedliche Formen von Inhalten im Internet

Das Bild, das man sich von einem Unternehmen macht, wird nicht zuletzt durch das Internet bestimmt. Es sind jedoch nicht mehr nur die Informationen der eigenen Website, die das Unternehmensbild prägen. Es ist vielmehr die Summe aller Informationen, die über das Unternehmen im Internet verfügbar ist.

Ein Grossteil dieser Informationen stammt jedoch nicht mehr vom Unternehmen selbst, sondern wird von zahlreichen Bloggern und Graswurzel-Journalisten im Zuge der Entwicklungen des Web 2.0 fremdbestimmt. Diese Demokratisierung des Internets bedeutet für Organisationen, dass sie sich nebst ihren traditionellen Informationskanälen einen eigenen Informationskanal schaffen müssen. Sie müssen die eigene Präsenz im Internet vorantreiben.

Im Kern geht es darum, die Online-Themenführerschaft im eigenen Kompetenzbereich zu übernehmen. Das heisst einerseits, dass der eigene Internetauftritt durch interaktive und dialogorientierte Inhalte ergänzt werden muss. Es gilt die Regel: Wer etwas mitteilen möchte, dem muss man auch antworten können, direkt und unkompliziert. Blogs können an dieser Schnittstelle von Publikations- und Dialogmedium den entscheidenden Unterschied machen.

Andererseits müssen die Inhalte der eigenen Website aktiv vermarktet werden. Inhalt und Form sind die Botschaft. Es reicht nicht mehr, Inhalte nur auf einer Webseite zur Verfügung zu stellen. Um die definierten Anspruchsgruppen zu erreichen, müssen die Informationen zudem mit Hilfe von verschiedenen Online-Tools verbreitet werden.

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Michael Beglinger

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