Der Weg zum professionellen Webauftritt (2/4)

Nachdem wir gestern auf das Thema Benutzerfreundlichkeit von Internetauftritten eingegangen sind, werfen wir heute einen Blick auf Punkt 2:

(2) Individualisierung

Piktogramm: Verschiedene Gedanken- und Sprechblasen symbolisieren das Internet

Das Informationsangebot im Internet ist in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert und so sind mittlerweile beinahe alle Produkte und Dienstleistungen der realen Welt auch im Netz vorhanden.

So weit, so gut. Doch leider macht dieser dynamische Wust an weltweiten Informationen nicht nur Freude. Schliesslich weiss jeder Google-Nutzer wie zeitraubend und oft wenig erfolgreich die Suche nach Informationen im Netz sein kann. Hinzu kommt, dass sich viele Internetseiten optisch und architektonisch immer ähnlicher werden, was dazu führt, dass der Nutzer sie nicht mehr unterscheiden kann.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die Individualisierung von professionellen Internetauftritten zunehmend an Bedeutung. Schliesslich geht es um eines der knappsten Güter dieser Welt: Aufmerksamkeit.

Bei der Individualisierung von Internetauftritten gilt es, verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Zum einen wäre da Mal das individuelle Erscheinungsbild einer Webseite. Ohne ein konsequent an der Corporate Identity und den Informationsbedürfnissen des Unternehmens ausgerichtetes Screendesign geht gar nichts. Hinzu kommt ein sinnvolles Domain Management.

Zum anderen geht es bei der Individualisierung von Internetauftritten um die persönliche Ansprache der Nutzer. Das Stichwort hier heisst Kundenorientierung. Dabei muss jeder Nutzer als eigenständiges Marktsegment begriffen und bedient werden. Denn nur so lassen sich auch seine individuellen Bedürfnisse und Interessen erkennen. Aber das Hauptziel dieser One-to-One Kommunikation ist keinesfalls, möglichst viele Neukunden zu gewinnen, sondern die bestehenden Kunden zu halten.

Unternehmen, die das Internet als strategischen Kommunikationskanal nutzen wollen, sollten zudem stets darum bemüht sein, die eigene Marke im Netz zu pflegen. Online Branding ist im Zeitalter von Social Software und Grassroot Journalism wichtiger denn je. Schliesslich wird die eigene Marke immer häufiger auch von Blogs und Plattformen wie Flickr und YouTube fremdbestimmt.

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Michael Beglinger

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