Der Weg zum professionellen Webauftritt (1/4)

Die Präsenz im Internet ist für ein modernes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Ein schlechter Internetauftritt schadet jedoch mehr, als dass er nützt. Entscheidend ist die Qualität.

Ein professioneller Webauftritt zeichnet sich aus durch Benutzerfreundlichkeit (1), Individualisierung (2), Service (3) sowie aktuelle und dialogorientierte Inhalte (4).

Um ein wenig detaillierter auf die vier Punkte einzugehen, starte ich hiermit eine kleine Serie, bestehend aus vier Posts. Beginnen wir mit Punkt 1:

(1) Benutzerfreundlichkeit

Eine benutzerfreundliche Website fällt in erster Linie durch einen schnellen Seitenaufbau und kurze Ladezeiten auf. Ausserdem zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie in unterschiedlichen Web-Browsern korrekt dargestellt wird. Tönt basic, ist aber bei einer Vielzahl von Websites eben gerade nicht gewährleistet.

Um nun also eine grösstmögliche Kompatibilität zu gewährleisten, sollten alle Seiten zumindest auf standardkonforme Programmierung hin überprüft werden. Bei vereinzelten Darstellungsproblemen können zudem individuelle Workarounds Abhilfe schaffen.

Weiter sollte dem Besucher einer Website auf einen Blick klar werden, um was es bei der Seite eigentlich geht. Die fünf "W's" des Journalismus (Was? Wer? Wann? Wie? und Wo?) bilden hier eine gute inhaltliche Stütze. Eine verständliche und übersichtliche Navigation bietet beim Surfen ausserdem Orientierung. Mit Hilfe einer globalen Suche, einer Tag Cloud sowie einem stichwortartigen Inhaltsverzeichnis sollten dem Besucher zudem alternative Methoden geboten werden, um Inhalte zu finden.

Bei der Gestaltung einer Website sollte darauf geachtet werden, dass das Screendesign über ausreichend Kontrast verfügt und die Lesbarkeit überall gewährleistet ist. Zur Trennung von Inhalt und Layout werden Cascading Style Sheets (CSS) eingesetzt und Tabellen werden für das Layout wo immer möglich vermieden.

Last, but not least, gehört zu einer benutzerfreundlichen Website, dass es eine optimierte Druckversion der Seite gibt und Bilder mit sinnvollen alternativen Beschreibungen versehen werden. Für die Druckversion bietet man entweder einen separaten Link an oder erledigt es elegant via Print-CSS. Und wie ein gutes ALT-Attribut auszusehen hat, zeigt das folgende Bild:

Piktogramm: Das Rollstuhl-Symbol zeigt mit einem Pfeil auf ein Autobahn-Schild, auf dem "WWW" steht.

Soviel zum Thema Benutzerfreundlichkeit. Der zweite Post dieser Serie wird sich mit dem Thema Individualisierung beschäftigen.

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Michael Beglinger

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